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Die Universität Köln
Im Jahre 1388 entsprach Papst Urban IV in 1388
„huldvoll den demütigen Bitten der Räte, Schöffen und Bürger der Stadt
(Köln)“ mit Stiftungsbrief und Bulle für eine „nicht nur zum Nutzen der
Stadt sondern auch der umliegenden Gebiete“ zu gründenden Universitas, die
dann am Dreikönigsfest 1389 im Dom zu Köln festlich eröffnet wurde. So
entstand als eine der ersten Universitäten im deutschsprachigen Raum und als
erste überhaupt, die nicht auf eine fürstliche Initiative hin gegründet
wurde, die Universität Köln.
Vierhundert Jahre später, 1798, wird die
Universität wieder aufgelöst: Rektor Ferd. Franz Wallraff, der Vizerektor
und eine Reihe von Professoren verweigerten den damaligen Besatzern den
Treueeid auf die Französische Republik. Es dauerte dann bis zum Jahre 1920,
dass der Leiter der Kölner Handelshochschule, Christian Eckert, Köln seine
Rolle als „Zentrum deutschen Geisteslebens im bedrohten Rheinland“ zuweisen
konnte. Unterstützt wurde er dabei von Dr. Konrad Adenauer, dem damaligen
Oberbürgermeister der Stadt. Eckert wurde erster Rektor der
wiedererstandenen Universität, Adenauer deren erster Ehrendoktor. |